Suppe

Die Suppe ist ein Teil der Kultur und hat ihre eigene Geschichte. Manch einer behauptet sogar, sie sei das Urelement der Küche und die Mutter der Kochkunst. Von ihr abgeleitet sind alle Saucen, Eintöpfe, Brühen, Breie - kurz alles in Wasser, Milch und Wein Gekochte. Die erste Suppe garten schon die Steinzeitmenschen mit glühenden Steinen in wasserfest gemachten Säcken oder Gefäßen. Uralt ist auch das Wort selbst: "Supen" bezeichnet das Saufen, Saugen, Schlürfen und kommt als Hauptwort in allen europäischen Sprachen vor. Auch die romanischen Sprachen haben es aus den germanischen entlehnt, "Sopa" im Spanischen, Portugiesischen und Provenzalischen heißt "Soupe" im Französischen oder "Zuppa" in Italien; "Soep" und "Soup" versteht jeder.

Suppe erfüllt, was man von einem ernährungsphysiologisch wertvollem Nahrungsmittel erwartet. Sie ist aufgrund ihres nachhaltig geringen Fettgehalts keineswegs ein "Dickmacher". Und die Tatsache, dass der Mineralstoffgehalt der Zutaten erhalten bleibt, weil die Kochflüssigkeit einschließlich der darin gelösten Nährstoffe mitverzehrt wird, macht sie vor allem als Gemüse- oder Püreesuppe zu einem empfehlenswerten Nahrungsmittel für Sportler und alle, die sich fit halten wollen.

Bagels

Der Legende nach wurde der Bagel um 1680 von einem jüdischen Bäckermeister in Wien erfunden. Er sollte ein Geschenk für den polnischen König und Pferdenarr Johann sein, wobei der Bagel einen Steigbügel darstellen sollte. In den 20er Jahren gelangte der Bagel dann nach New York, wo er mittlerweile so beliebt ist, dass er sich nun seinen Weg zurück in die europäische Heimat bahnt.

Außen knusprig, innen weich und in der Mitte ein Loch – Bagels sind fettarm, besonders nahrhaft und voller energiereicher Kohlehydrate.